Kostenübernahme 2017-11-13T19:23:23+00:00

In Ihren Versicherungsbestimmungen sind die Anzahl der Stunden aufgeführt, die Ihre Krankenkasse übernimmt. Die erforderlichen Dokumente zur Beantragung und Abrechnung können Sie bei Ihrer Kasse bzw. bei der Beihilfestelle beantragen.Gerne unterstütze ich Sie dabei bereits telefonisch. Die Kosten derTherapiestunde wird nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) berechnet.

Es wird ein individueller Behandlungs- und Honorarvertrag vereinbart. Wird eine Therapie selbst finanziert, muss die Krankenkasse keine Information über die in Anspruch genommenen Sitzungen erhalten.

Coaching ist keine Heilleistung und wird selbst finanziert. Coachingkosten gelten steuerlich als „außergewöhnliche Belastungen“ und sind sofern sie einen bestimmten Betrag überschreiten, i.d.R. von der Steuer absetzbar.

Gesetzlich Versicherte können in meiner Privatpraxis über das Kostenerstattungsverfahren (nach §13 Absatz 3 SGB V) behandelt werden. Erste Infos dazu hier: http://www.bptk.de/uploads/media/20170522_bptk-patienten-info_kostenerstattung.pdf
Mit einigen Krankenkassen bestehen darüber hinaus Kooperationsverträge, die eine Kostenübernahme möglich machen.

Über die notwendigen Schritte zur Beantragung des Kostenerstattungsverfahrens informiere ich Sie gerne telefonisch.

Aktueller Hinweis für gesetzlich Versicherte

Aktueller Hinweis für gesetzlich Versicherte:

Gesetzlich Versicherte haben auch nach dem 01.04.2017 (Inkrafttreten der Reform der Psychotherapie-Richtlinie) Anspruch auf Kostenerstattung nach § 13 Absatz 3 SGB V, wenn keine Vertragspsychotherapeuten (Psychotherapeuten mit sog. Kassenzulassung) gefunden werden.

Jedoch lehnen derzeit die Krankenkassen vermehrt Anträge auf Kostenerstattung mit der Begründung ab, dass das Leistungsspektrum der psychotherapeutischen Praxen um die sog. „psychotherapeutische Sprechstunde“ und die „Akutbehandlung“ erweitert worden sei.

Die „psychotherapeutische Sprechstunde“ dient jedoch lediglich einer diagnostischen Ersteinschätzung, in der „Akutbehandlung“ soll eine kurzfristige Stabilisierung erreicht werden. Die Psychotherapeuten mit Kassenzulassung haben häufig nach der durchgeführten Sprechstunde oder Akutbehandlungn keinen Platz zu vergeben und die Patienten sind wieder auf der Suche.

Viele Krankenkassen verweisen mittlerweile auf die Inanspruchnahme der sog. Terminservicestellen (TSS) der jeweils zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Die Aufgabe der TSS ist die Vermittlung von Terminen für die „psychotherapeutische Sprechstunde“ sowie die „Akutbehandlung“. Hier werden keine Plätze für Psychotherapie vermittelt! Und Sie haben keine Möglichkeit eine bestimmte psychotherapeutische Praxis auszuwählen bzw. Einfluss auf Ort und Zeitpunkt des Termins.

Es ist somit weiterhin Ihr Recht in eine Privatpraxis von Psychotherapeuten (die in einem Richtlinien-Verfahren wie Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologische oder Psychoanalytische Therapie ausgebildet sind) einen Therapieplatz zu beantragen.

Weitere Informationen hierzu (Link):
Behandlung in Privatpraxen weiterhin möglich (Stellungnahme der Bundespsychotherapeutenkammer) http://www.bptk.de/presse/pressemitteilungen/einzelseite/artikel/behandlung-i.html